Die Sommerpause sollte für mich noch einmal ätzender als für den „normalen“ Fantypen werden, da ich familiär bedingt erst zum Wochenende des Auswärtsspiels in der Hauptstadt des Verbrechens (*hust*)  wieder in Deutschland weilen sollte.

Am Freitag vor diesem Spiel sollte es jedoch,  um das Wochenende gebührend einzuleiten, erst zu Dortmunds Zweiten gehen, für die ein Spiel gegen Unterhaching auf dem Plan stand. Erstmalig im Auto eines bekannten Weggefährten ging es zusammen mit HW Richtung Zentrum der Welt, wo wir nach der Ankunft auch nach einer lang ersehnten Bratwurst den Block direkt betraten.  Auf Hachinger Seite kaum Mitgereiste vorhanden, wobei man sagen muss, dass auch auf unserer Seite schonmal mehr Dortmunder in der Roten Erde standen.

Nichtsdestotrotz war die Stimmung die meiste Zeit für mein Empfinden akzeptabel, wenn man bedenkt dass die Guten schon Ende der ersten Hälfte mit 0:2 zurücklagen. In den zweiten 45 Minuten schoss man zwar noch den Anschlusstreffer und war sichtlich bemüht, noch einen Punkt zu erkämpfen, doch letztendlich war man vor dem Tor nicht abgezockt genug, um dies zu erreichen…Schade! Diese Saison wird auf jeden Fall verdammt schwer für die Amas.

Nach dem Spiel ging es dann zu viert wieder Richtung Süden, da sich in Anbetracht des am nächsten Tag folgenden Spiels in Frankfurt noch eine Mitfahrerin zu uns gesellte. 😉 Anfangs etwas angefressen aufgrund der Niederlage, erreichte man schließlich am späten Abend trotzdem durch die üblichen Späße gut gelaunt, und hochmotiviert auf das BuLi Spiel, die heimischen Gefilden, wo man den Abend noch etwas ausklingen ließ.

Anbei ein Lied, was mir heute ziemlich im Ohr sitzt – Klasse Teil!

Und weiter gehts!

11. August 2009

Nun hat die neue Saison also endlich angefangen und ich habe es trotzdem bisher völlig verpasst, mich hier mal wieder zu Wort zu melden. Abnehmen konnte mir die Arbeit auch niemand, da der Herr Mitblogger noch in Griechenland verweilt und damit beschäftigt ist mir depressive SMS zu schreiben, weil er den Saisonauftakt verpasst.

Los ging es ja schon am 1. mit dem DFB-Pokalspiel in Weiden. Während der Großteil des BVB-Anhangs dafür eine ziemlich beachtliche Strecke zurücklegen musste, konnte ich relativ entspannt per WET fahren. Das einzige was mir etwas zu schaffen machte war die unerträgliche Hitze an diesem Tag.

Diese machte sich auch im Block bemerkbar und so wurde es nicht immer so laut, wie es vielleicht hätte sein können. Das hing allerdings auch mit der schon oft erwähnten länglichen Form des Gästeblocks zusammen. Man stand schon sehr weit auseinander.

Das Spiel selbst war ja bekanntermaßen nicht so besonders, trotzdem war die Stimmung in der Ecke des Gästeblocks ganz ausgezeichnet. Als langsam klar zu werden schien, dass der BVB an diesem Tag trotz einer durchwachsenen Leistung in die zweite Runde einziehen würde, wurde die Zeit genutzt um im Block herumzublödeln. Wall of Death, Stage Diving mit Herüberreichen in andere Blöcke und imaginäre Pyroaktionen (ganz lässig ausgekontert mit „Ihr macht unseren Sport kaputt“ Gesängen) verbreiteten der Hitze zum Trotz beste Stimmung.

So kann die erste Runde mit schönen Erinnerungen abgehakt werden. Die zweite in Karlsruhe wird sicher nicht so einfach.

Das erste Spiel der Bundesliga führte den 1. FC Köln ins schönste Stadion der Welt.

Ich hatte dieses mal eine etwas andere Reiseroute als sonst, da ich erst noch meine Eltern bei Verwandten rauswerfen musste, zu denen ich auch nach dem Spiel zurückkehrte, um dort zu nächtigen.

Obwohl ich meine Eltern dazu bewegen konnte ziemlich zeitig aufzubrechen machte mit ein Stau auf der A3 einen Strich durch die Rechnung und ich war nicht so früh am Stadion, wie ich es eigentlich geplant hatte. Deshalb ging es ohne Umwege sofort in den Block, wo ich etwa eine Stunde vor Anpfiff meinen Platz einnahm.

Vor dem Spiel hatte TU zusammen mit den Kölnern eine Spruchbandaktion gegen das neue Geschäftsmodell von Red Bull vorbereitet. Es bleibt zu hoffen, dass der deutsche Klon von RB Salzburg sportlich nicht ähnlich erfolgreich wird wie sein Vorbild.

Das Spiel selbst war dann so ziemlich das genaue Gegenteil von dem Spiel in Weiden. Während wir in Weiden 1:3 gewannen und damit eigentlich viel zu gut wegkamen, waren wir beim ersten Heimspiel der Saison richtig stark, konnten aber trotzdem kein Tor erzielen. So mussten wir (erneut) durch ein Eigentor der Kölner erlöst werden. Verdient hatten wir es uns doppelt und dreifach.

Die Stimmung überzeugte mich in der ersten Halbzeit gar nicht, wurde dann in der zweiten Hälfte aber besser. Auch die Fans brauchen vermutlich etwas Aufwärmzeit nach der Sommerpause.

Die Gäste aus Köln machten im Übrigen einen guten Eindruck, ohne allerdings über sich hinaus zu wachsen.

Als Bilanz aus den zwei Spielen bleibt zu sagen, dass unsere Mannschaft ganz gut in die Saison gekommen zu sein scheint und mich das Fieber wieder extremst gepackt hat.

In Hamburg werde ich leider nicht dabei sein können, was mich schon jetzt in höchstem Maße ärgert.

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